mySUMMIT: Welche Hüttenschuhe auf DAV Hütten benutzen?

Auf unseren mySUMMIT Alpenwanderungen mussten wir im Sommer immer auf Socken – oder mit den in den Hütten zur Verfügung stehenden Hüttenschuhen auskommen. Socken sind meist doch zu kalt und bei den oft nassen Hüttenboden sollten unbedingt Hüttenschuhe getragen werden. Die Hüttenschuhe die teilweise vor Ort zur Verfügung stehen, sind keine angenehme Alternative. Doch wollen wir nicht auf einer Alpenwanderung im Rucksack Hausschuhe durch die Berge tragen. Daher haben wir uns eine echte Alternative angesehen…

Crocs sind nicht gerade das, was wir unter guten Schuhen verstehen; dennoch haben wir unsere Vorurteile beiseite geschoben und die Crocs Cayman als „Hüttenschuhe“ getestet.

Testen konnten wir die neuen Schuhe auf unserer Wintertour in Serfaus in Tirol – nach einem langen Tag Schneeschuhwandern mit Rucksack freuten wir uns abends in der Alpenvereinshütte „Kölner Haus“ unsere Crocs als Hüttenschuhe zu testen. Trotz der Auswahl von 32 Farben, haben wir uns für den schwarzen Schuh entschieden.

Die original Crocs sind gegenüber den billigen Imitaten nicht günstig, doch geht der günstige Preis der Imitate oft auch einher mit einem erhöhtem Schadstoffgehalt, was uns von mySUMMIT lieber zu den original Crocs greifen ließ.Bereits beim Rucksackpacken fällt auf, das die Crocs Cayman nicht gerade ein kleines Packmaß haben und somit für 

Rucksackreisende nicht ganz so praktisch sind. Überzeugen tut der Cayman mit seinem Gewicht von nur 160 Gramm.

Nach der langen Schneeschuhwanderung in den klobigen Wanderschuhen schlüpften wir gern im Kölner Haus in unsere neuen Hüttenschuhe. Das verwendete Croslite Material fühlt sich am Fuß sehr angenehm an, an der Oberseite und an den Zehen sorgt ein Belüftungssystem dafür, das man in den Pastikschuhen keine Schweißfüsse bekommt.

Erstaunt waren wir darüber, das der Crocs Cayman sehr gut am Fuß sitzt und einen stabilen Gang ermöglicht. Auf den Nieten, die den Fersenriemen am Schuh befestigen, wurde geschickt ein Krokodil, das Logo der Firma Crocs angebracht. Gefallen hat uns, das der Fersenriemen einfach nach vorne geklappt werden kann – und somit hat man direkt eine Outdoorsandale, in die man schnell herein- und wieder herraus rutschen kann.

mySUMMIT Fazit

Nach der Nutzung auf der Alpenvereinshütte lassen sich die Crocs Cayman sicher als Hüttenschuhe einsetzen, einzig das Packmaß könnte den ein oder anderen Wanderfreund davon abhalten. Wir von mySUMMIT werden die Schuhe jedoch auf jeder Hüttenwanderung mitnehmen – wir haben unseren perfekten Hüttenschuh gefunden!

Übrigens: Die Crocs Schuhe gibt es auch in Kindergrößen..

 

mySUMMIT: Banff Mountain Film Festival World Tour

Es ist wieder soweit – die Banff Mountain Film Festival World Tour 2012 ist wieder in Deutschland.

Ab 24. Februar 2012 gehen die besten Filme des Banff Mountain Film Festival auf Tour in Deutschland, Österreich und der Schweiz. 40 Events stehen allein in Deutschland auf dem Programm. Bei uns in Köln macht die Banff Mountain Film Tour am 15/16 März 2012 Station. Wir von mySUMMIT sind natürlich für euch wieder dabei.

Beim Banff Mountain Film Festival werden seit über 35 Jahren herausragende Abenteuerdokumenationen und Outdoorsportfilme ausgezeichnet. Auf der Banff haben Outdoor-Filmfans die Möglichkeit die besten Filme des Festivals auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf der großen Leinwand zu erleben. Hier sind die Termine in eurer Nähe. Zur Vorfreude gibt es heute schon den Trailer für euch:

mySUMMIT: Schneeschuhwandern

In unserem Winterurlaub in Tirol waren wir von mySUMMIT nicht nur zum Alpin Skifahren unterwegs:

Als begeisterte Tourengeher geniessen wir die faszinierende Bergwelt auch gern auf Schneeschuhen, wo man die Landschaft ganz anders wahrnehmen kann.

Schneeschuhwandern ist ein relativ alter Wintersport, der im 19. Jahrhundert aus Skandinavien in den Alpenraum kam:

Abseits der Pisten wandert man durch romatische tief verschneite Landschaften. Wie auf Watte geht man im unberührten Tiefschnee, durch den man einsam seine Spuren ziehen kann. Nur das Knirschen der Schuhe im Schnee und der eigene Atem stören die Ruhe.

Weil wir von mySUMMIT von dieser Sportart so begeistert sind, waren wir  im Januar 2012 mit den Schneeschuhen INOOK VX – den Allround Einsteiger Schuh unterwegs.

Bei über einem Meter Neuschnee nutzen wir die Gelegenheit, den Schneeschuh in tief verschneiter Landschaft und unberührter Natur für euch auf Herz und Nieren zu testen. Der Schneeschuh INOOK VX wird exklusiv in Frankreich produziert und ist somit kein billiges Asia Importprodukt.

Schon der Einstieg in die Schneeschuhe war durch das einfache Klettband-Riemensystem kein Problem – auch die Größe ließ sich leicht einstellen. In kurzer Zeit mit nur einer Handbewegung (trotz dicker Handschuhe!!!) konnten wir die Schuhgröße mit Hilfe der 13 stufigen Längenskala ohne jegliche Schraube anpassen. Somit hatten wir direkt einen perfekten Halt des Schuhwerks im Schneeschuh.

Bei heftigem Schneetreiben wanderten wir von der DAV Hütte „Kölner Haus“ durch den Tiefschnee los. Der Schneeschuh mit seinem 3D-Rahmenprofil, bietet einen optimalen Auftrieb und sorgt damit für ein geringeres Einsinken im Schnee. Da wir – wie bereits geschrieben – fast einen Meter Neuschnee hatten, sanken wir trotz dem 3D-Rahmenprofil teilweise knie- bis hüfttief ein. Genau die richtigen Bedingungen für den Härtetest – obwohl auf Fuß und Schneeschuh ein halber Meter Schnee lag, sass der  Schneeschuh immer fest und sicher am Fuß. Gerade Bergauf wird so eine Schneeschuhwanderung schnell zu einer sportlichen Herausforderung! Dank der automatik Fersenbindung die dafür sorgt, das der Schuh im Fersenbereich 5 cm höher aufliegt, war uns eine deutlich Kraftersparnis beim Aufstieg gegönnt. Trotzdem waren wir froh, als wir gegen Mittag in der gemütlichen Rodelhütte einkehrten und mit einer heißen Suppe und Getränken stärkten.

Nach der wohlverdienten Mittagspause ging es weiter – teilweise auch über eisigeres Gelände. Hierfür sind die Schneeschuhen INOOK VX mit einer Frontkralle und 6 griffigen Bodenspikes ausgerüstet, was einen sehr guten Grip bietet. Besonders froh waren wir, das bei der Querung eines Steilhangs die seitliche Kante des Schneeschuhs einen zusätzliche Absicherung gegen abrutsche bot. Dank der guten Ausrüstung, mussten wir auf unserer Schneeschuhwanderung unsere Aufmerksamkeit nicht allzu sehr auf den Boden lenken und kamen auch in den Genuss, die Tierwelt der Alpen zu genießen z.B. als wir einige Hirschkühe auf ihrer Suche nach Nahrung beobachteten.

Je nach Untergrund bietet der Schneeschuh ein weiteres Highlight. Die Bindung der Schneeschuhe kann ähnlich wie bei Langlaufski festgestellt  bzw. gelöst werden. Der INOOK VX verfügt über ein automatisches

Kipp-System, so dass die Bindung mit nur einem Handgriff oder auch mit dem Stock betätigt werden kann. Praktischerweise lässt sich der Fersenkeil (siehe Bild) fixieren, so dass die Schneeschuhe auch auch gut für den Transport am Rucksack geeignet sind.

Mit einem Gewicht von 1.015 g pro Schuh (Männerversion) handelt es sich beim INOOK VX zwar um kein Leichtgewicht unter den Schneeschuhen, aber er bewegt sich in der mittleren Gewichtsklasse. Dafür besitzt man aber einen robusten Schneeschuh, der über optimales Material verfügt, welches bis – 40° C und 200 KG Körpergewicht vom Hersteller getestet wurde.

Wir von mySUMMIT finden: der Schneeschuh INOOK VXM ist ein perfekter Allrounder für alpines Gelände – mit gutem Halt und bester Trittsicherheit!

mySUMMIT: Welches Gepäck passt zu mir?

Wir von mySUMMIT haben uns für unseren Skiurlaub die Frage gestellt: „Rucksack, Koffer oder Trolley?“ welches Gepäck passt eigentlich zum Skiurlaub. Da wir mit dem Auto anreisten und im Kölner Haus des DAV eine feste Unterkunft hatten, haben wir uns für einen Trollt entschieden. Wir mussten ja nur unsere Koffer vom Auto in die Seilbahn tragen und von dort ging es direkt zur Unterkunft.

Unser Victorinox Trolley, der extra für Traveler konzipiert wurde bietet mit seinen vielen Verstaumöglichkeiten Platz für 13,6 Kg. Genug um die gesamte Skikleidung und die Wäsche für eine Woche Urlaub unterzubringen. Der Trolley selber hat ein Gewicht von 5 KG, schwerer als ein Rucksack – dafür jedoch auch viel stabiler. Besonders beim hektischen Ein- und Aussteigen aus der Gondel war die Stabilität ein großer Vorteil.

In unserem Victorinox Reisegepäck haben wir also alles übersichtlich eingepackt bekommen, sogar das Hemd für den Abend blieb knitterfrei im Trolley. Da neben dem Victorinox Reisegepäck auch die Skiausrüstung getragen werden musste, hatten wir durch das Nutzen des Trolley, der bequem mit einer Hand getragen werden konnte, eine weitere Hand für das Skigepäck frei.

Unserer Erfahrung nach, entscheiden sich immer mehr Traveller für ein Victorinox Gepäckstück. Nicht weil es unbedingt preiswert wäre, sondern weil die meisten mit Bus, Bahn oder Mietauto unterwegs sind und somit keinen Rucksack brauchen, mit dem man durch die Berge stundenlang wandern kann. Besonders die Funktionalität und Individualität, zeichnet die Victorinox Kollektion als hochwertiges Reisegepäck aus.

Fazit: Ein perfektes Reisegepäck für den modernen Traveller, der nicht zum wandern ins Gebirge geht und einen Reisebegleiter sucht, der cool aussieht und äußerst praktisch ist.

mySUMMIT: Träume leben

Was für ein wunderschöner Wintertag in Serfaus. Sonne, blauer Himmel, die schneebedeckten Berge bestimmen das Panorama – von der Zugspitze bis zum Ortler – über ganz Österreich können wir schauen….  ein Tag wo Träume erfüllt werden….

 

mySUMMIT: YUKON – 3000 Kilometer im Kanu

Wir von mySUMMIT planen ein großes Kajakprojekt – 1.100 KM soll es mit dem Wanderkajak quer durch Europa gehen.

Inspiriert zu diesem Projekt hat uns das Buch von Dirk Rohrbach – YUKON 3000 Kilometer im Kanu durch Kanada und Alaska. Einen Sommer lang der Lebensader folgen, nur wir uns der Fluss – einen Traum den sich Dirk bereits erfüllt hat. Dirk ist unterwegs in seinem selbst gebauten Kanu aus Birkenrinde begegnet er Jägern, Fischern und Aussteigern, die heute nicht mehr nach Gold, aber immer noch ihr Glück suchen. Er erfährt, wie Häuptlinge und Trapper mit Elchen, Wölfen und Bären in der endlosen Einsamkeit leben. Wie die Nachfahren der amerikanischen Ureinwohner ihre Traditionen zu bewahren suchen. Er erlebt eine gnadenlose, immer wieder atemberaubend majestätische Welt. Und er lernt sich selbst neu kennen auf dieser epischen Reise durch den weiten Norden Amerikas.

Das Buch ist sehr zu empfehlen, auch wenn man nicht seinen Sommer im Kajak verbringen möchte ;)

Taschenbuch: 304 Seiten
Verlag: Malik National Geographic; Auflage: 3 (Oktober 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3492404316

mySUMMIT wünscht Happy New Year!

Das ganze mySUMMIT Team wünscht

Ihnen einen guten Rutsch ins neue

Outdoorjahr 2012!

mySUMMIT: MBT Chakula GTX im Test

Wie Ihr bereits wisst, ist das mySUMMIT-Team begeistert von den MBT-Schuhen.

Vor ein paar Wochen saß ich mit meiner Freundin zusammen und diskutierten über die MBTs. „So viel besser als meine Noname-Schuhe können die original MBTs gar nicht sein!“ meinte Sie. Nach langer Diskussion einigten wir uns auf einen Schuhtest. Jeder soll eine Woche  MBT Schuhe tragen… wir wollten es jetzt genau wissen.

Vor zwei Wochen suchten wir das Original im Schuhladen aus. 21 verschiedene Modelle standen uns zur Auswahl. Selbst ein MBT mit der Sicherheitsstufe S2 wurde uns angeboten. Die Dame entschied sich für das neue Model „Chakula GTX“, da es durch die Gore-Tex Ausrüstung und der Ice-Lock Technologie in der Sohle, damit man auf Eis nicht rutscht, super zur kalten Jahreszeit passte!

Wie in der Vergangenheit überzeugte die Verarbeitung der MBT. Der sportliche Damenschuh CHAKULA GTX mit der patentierten Sohlenkonstruktion in der Gore-Tex-Ausführung bot durch seine atmungsaktivität einen hohen Tragekomfort. Das Obermaterial mit Synthetiküberzügen in Lederoptik sind sauber vernäht.

Der einwöchige Test konnte beginnen und er lässt mit wenigen Worten zusammen fassen: „Ja, die MBTs sind so viel besser!“

Der original MBT überzeugte in allen Eigenschaften und bereits nach ein paar Schritten wurde deutlich, dass sie fünfzehn jährige Erfahrung von MBT sich auszahlt. Besonders die Rückenmuskulatur profitiert vom MBT. Da meine Freundin, die seit einem Bandscheibenvorfall sehr auf die richtige Rückenhaltung achten muss, meint, dass sie am Abend ein deutlich besseres Gefühl mit den MBTs hat als bei den Noname-Produkten. Nach der Woche MBT`s viel es Ihr leicht die Noname-Schuhe zu entsorgen. Jetzt und in Zukunft setzt Sie wie das mySUMMIT-Team auf die MBTs…

mySUMMIT: Frohe Weihnachten -> 150 Jahre Mammut

Was für eine tolle Weihnachtsüberraschung heute der Postbote heute mySUMMIT gebracht hat!! Dass der Schweizer Ausrüster Mammut nächstes Jahr seinen 150. Geburtstag feiert, dürfte jedem Outdoor Begeisterten bekannt sein. 1862 wurde das

Unternehmen von Kaspar Tanner in Dintikon als Seilerei gegründet. Heute ist Mammut auf fast die gesamte Ausrüstungspalette  spezialisiert. Neben Bekleidung, Rucksäcke, Seile, Kletterschuhe und Gurte, LVS, Stirnlampen gbt es auch Schlafsäcke.

Zum Jubiläum hat der AS Verlag das Jubiläumsbuch mit 150 Geschichten rund um das Unternehmen veröffentlicht. Genau dieses Buch hatten wir von mySUMMIT heute bekannte Mammut Anhänger in der Post! Danke für dieses tolle Weihnachtsgeschenk!!!

150 Jahre Mammut. Mammut gehört damit als international tätiges Schweizer Bergsportunternehmen nicht nur zu den besten sondern auch traditionsreichsten seiner Art. In 150 Beiträgen beleuchtet Mammut im Jubiläumsbuch die Geschichte des Bergsports, porträtiert einige der wichtigsten Protagonisten und gewährt einen exklusiven Blick hinter die Kulissen des Unternehmens.

Die 150 Geschichten stammen und handeln von Mammut-Athleten wie Stephan Siegrist und Josh Wharton, Bergsportgrössen wie Reinhold Messner und Oswald Oelz, Alpinisten wie Adolf Ogi und Bernhard Russi und Journalisten wie Karin Steinbach Tarnutzer und Caroline Fink. Besonders die individuellen Eindrücke der Athleten lassen die Geschichte der Mammut Sports Group lebhaft werden.

Das Jubiläumsbuch ist ab sofort im Buchhandel für 38,90 Euro erhältlich.
ISBN-13: 9783909111886
Verlag: AS Verlag Zürich

mit mySUMMIT im August 2012 auf den Elbrus – Teilnehmer gesucht!!!

Für unsere Trekkingtour  “Elbrus (5.642 m) – König des Kaukasus” vom 05.08. – 12.08. suchen wir noch 4 Gipfelaspiranten. Der höchste Berg Europas – ist unser Ziel. Jetzt anmelden und dabei sein! Alle wichtigen Informationen zur Tour führen wir hier noch einmal auf, eine telefonische Beratung ist zudem beim Oase-AlpinCenter in Oberstdorf unter 08322 8000 980 möglich.

Der höchste Berg Europas – ein Top-Ziel für erfahrene Alpinisten
Die Stammbergführer des OASE Alpin Centers haben im Frühjahr 2009 den Elbrus für Sie erkundet. Als höchster Berg im Kaukasus erhebt sich der Elbrus nördlich des Hauptkamms und ist somit der höchste Berg Europas – ein Top-Ziel für erfahrene Hochtourengeher. Die technischen Schwierigkeiten des stark vergletscherten Berges sind moderat und mit denen einer Montblanc-Besteigung vergleichbar. Sie werden am Flughafen im russischen Mineralny Vody empfangen (Flugbuchung über uns gerne möglich) und fahren nach Terskol im Baksantal am Fuße des Elbrus. Nach einer wunderschönen Eingehtour zum 3.440 Meter hohen Aussichtsberg Tscheget, vis-a-vis des Elbrus, wechseln Sie an den Elbrus und gehen nach einem weiteren Akklimatisationsaufstieg den höchsten Gipfel Europas an. Sollte es nicht gleich auf Anhieb klappen, können Sie beruhigt zuwarten, denn wir haben extra zwei Reservetage für die Elbrus-Besteigung eingeplant – das erhöht die Gipfelchancen erheblich.

Tagesablauf:

1. Tag
Ankunft in Mineralny Vody und Fahrt nach Terskol, 2.200 m
Sie fliegen individuell nach Mineralny Vody, 550 m, wo Sie Ihr Bergführer begrüßt (den Flug, am besten über Moskau). Gemeinsam fahren Sie über das kaukasische Vorland in das bewaldete Baksantal, wo Sie in Terskol für drei Nächte das Hotel zu Füßen des Elbrus beziehen.
Fahrzeit 3-4 Stunden, Fahrstrecke 190 km.

2. Tag
Eingehtour zum Tscheget, 3.440 m Mit dem Tscheget-Sessellift geht es zunächst hinauf zur Mittelstation auf 2.700 Meter, anschließend steigen Sie über weite Hänge zur Gipfelkuppe des Tscheget auf. Bei guter
Sicht bietet sich ein hervorragender Blick auf den Hauptkamm des Kaukasus im Süden und direkt gegenüber auf den Elbrus mit dem Ostgipfel, 5.621 Meter, und dem Westgipfel (Hauptgipfel) mit 5.642 Meter Höhe. Abstieg nach Terskol.
Gehzeit ca. 2-3 Stunden, Aufstieg 750 m, Abstieg ca. 1.250 m.

3. Tag
Eingehtour zur Prijut-Hütte am Elbrus (4.200 m) und Nächtigung in den “Botschki-Hütten”, (3.750 m) Der heutige Tag dient nochmals der Verbesserung der Höhenanpassung. Wir fahren zur Bergstation Mir und steigen in 40 Minuten zu den beheizbaren Wohntonnen der “Botschki-
Hütten” auf 3.750 Meter und deponieren hier unsere Ausrüstung. Über den sanft ansteigenden Gletscher Aufstieg zu den einfachen Unterkünften der Prijut-Hütte in 4.200 Meter Höhe. Abstieg über weite Hänge zu den Botschkis, wo wir ein Abendessen serviert bekommen und übernachten.
Gehzeit ca. 3 Stunden, Aufstieg 700 m, Abstieg ca. 700 m.

4. Tag
Akklimatisationstour auf rund 5.000 Meter am Elbrus. Die Höhenanpassung wird weiter verbessert: Falls möglich, fahren wir mit einer Schneeraupe bis zur Prijut-Hütte (den Preis dafür bezahlen Sie bitte direkt) und steigen zu den Pastuchow-Felsen auf, die nach dem russischen Militär-Topographen A.W. Pastuchow benannt sind, der im Juli 1890 mit drei Kosaken den Gipfel bestieg und unter widrigsten
Bedingungen bei den Felsen biwakieren musste. Je nach Verhältnissen werden ab hier Steigeisen benützt, um über die anschließende Gletscherflanke rund 5.000 Meter Höhe zu erreichen. Ein ideales Training für den am nächsten Morgen geplanten Gipfelaufstieg, der uns nun schon bis rund 5.000 m bekannt ist. Falls keine Schneeraupe zur Verfügung steht, steigen wir bis zu den Pastuchow-Felsen, wichtig ist, dass wir nochmals deutlich die Schlafhöhe überschreiten. Wir essen und schlafen in den Botschkis (Botschki heißt “Fass”) oder in Hütten daneben im Mehrbettlager. Alle Hütten verfügen über elektrisches Licht und Heizung.
Gehzeit Prijut-Hütte bis 5.000 m ca. Aufstieg 800 m, Abstieg ca. 1.300 m.

5. Tag
Gipfeltag Elbrus, 5.642 m Am frühen Morgen brechen wir auf. Es kann windstill, aber auch bitter kalt und windig sein. Falls möglich, legen Sie das erste Teilstück bis nahe an die Pastuchow-Felsen mit einer
Schneeraupe zurück. Da dies nicht vorausgeplant werden kann, bezahlen Sie den evtl. Aufpreis direkt vor Ort, 1 Ratrac für max. 10 Personen ca. € 300,- (der Stornobetrag, z.B. wegen schlechtem Wetter beträgt 50 Prozent). Als nächstes gilt es, über bis zu 30 Grad geneigte vergletscherte Schneeflächen (evtl. vereiste Passagen) den Elbrussattel auf 5.300 m zu erreichen. Wenn alles passt, erreichen Sie nach zwei weiteren Hängen und einem letzten flacheren Teil den Westgipfel und stehen damit auf dem höchsten Punkt Europas. Der Abstieg erfolgt über die Aufstiegsroute und nochmalige Übernachtung auf den Botschkis.
Gehzeit ca. 8-9 Stunden, Aufstieg 1.900 m, Abstieg 1.900 m.
(mit Schneeraupe ca. 5 Stunden, Aufstieg 1.000 m)

6. Tag
Reservetag. Dieser Tag dient als Reservetag, falls das Wetter am Vortag den Gipfelgang nicht zuließ und erhöht somit die Chancen, den Gipfel zu erreichen. Botschki-Hütten

7. Tag
Rückkehr ins Hotel. Mit der Seilbahn geht es wieder hinunter ins Baksantal und wir kehren gemeinsam ins Hotel in Terskol zurück. Wenn am Vortag am Berg alles auf Anhieb geklappt hat, können Sie diesen Tag nach Lust und Laune nutzen, zum Beispiel für Souvenireinkäufen oder einen (Reit-) Ausflug in die Umgebung. Ansonsten haben Sie auch an diesem Tag nochmals eine Gipfelchance und steigen anschließend bis ins Tal ab. Am Abend kaukasisches “Farewell Dinner” mit unseren Begleitern am Berg. Hotel in Terskol-Azau

8. Tag
Fahrt nach Mineralny Vody Sie fahren in drei bis vier Stunden zurück zum Flughafen bei Mineralny Vody, Verabschiedung und individueller Rückflug nach Deutschland. Fahrzeit 3-4 Stunden, Fahrstrecke ca. 190 km

Hier können Sie sich für unsere Elbrus-Tour im Sommer 2012 anmelden >>

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