mySUMMIT: Einer der schönsten Höhenwege der Alpen

Dienstag Nachmittag – die fertige Präsentation per mail versendet und ab ins Auto. Ich fahre von der Arbeit direkt Janina abholen. Gegen 20 Uhr treffen wir uns mit Freunden in Frankfurt, wo wir auf einer Geburtstagsfeier eines Großglocknersbesteigers eingeladen sind. Es wird gegrillt und bei kühlem Bier haben wir uns viel zu erzähen. Ein halbes Jahr haben wir uns nicht mehr gesehen…. gegen Mitternacht fallen wir müde ins Bett. Die nächste Woche verbringen wir auf dem Stubaier Höhenweg – 120 KM, 8670 Höhenmeter haben wir in den nächsten 7 Tagen vor uns. Gnadenlos klingelt gegen 6 Uhr der Wecker. Wir müssen von Frankfurt heute noch nach Neustift im Stubaital fahren, etwas Verpflegung einkaufen und 3 Stunden aufsteigen.

1. Tag: Neustift – Starkenburger Hütte – (3,5 KM, 700 Höhenmeter, 3 Stunden)
Nach der langen Fahrt fällt uns der Aufstieg sehr schwer… aber bei herrlichem Sonnenschein erreichen wir nach 3 Stunden  die Starkenburger Hütte. Der Hüttenwirt ist nicht gut gelaunt und wenig hilfsbereit. Wir essen zu Abend und fallen früh ins Bett – morgen wartet ein langer Tag auf dem Stubaier Höhenweg auf  uns.

2. Tag: Starkenburger Hütte – Neue Regensburger Hütte (23 KM, 2000 Höhenmeter, 10 Stunden)
Gegen 5:30 Uhr klingelt der Wecker da heute ein langer Tag auf uns wartet. Wir wollen heute zwei Tagesetappen zusammenlegen und gehen sehr früh ohne Frühstück los. Wir werden mit einem wunderschönen Sonnenaufgang belohnt und beeindruckenden Lichtverhältnissen. Wir wandern erst durch ein Stein- und Schotterfeld welches im Schatten der Kalkkögeln liegt. Etwas später wandern wir über einen wunderschönen Pfad durch ein Wiesen- und Blumenmeer. Wir sehen Schafe (die uns den ganzen Höhenweg beleiten werden) und kleine Murmeltiere, die vor Ihrem Bau miteinander spielen. Nach ca. 3 Stunden erreichen wir die Seduck Hochalm, wo es erstmal unser mitgebrachtes Frühstück und eine leckere Apfelschorle gegen den Durst gibt. Nach einer langen Pause folgen wir gestärkt den Weg zur Franz-Senn-Hütte die wir gegen 12 Uhr erreichen. Wir bestellen uns eine leckere Knödelsuppe zum Mittagessen und geniessen die Sonnenstrahlen und die Gespräche mit den anderen Wanderern. In dieser Saison arbeitet ein Sherpa auf der Hütte – es gab Bilder und bekannte Souvenirs aus Nepal zu kaufen. Nach ca. 1 Stunde Mittagspause folgten wir dem Weg in das weite Hochtal des Kuhgschwez hinein. Der Pfad gewinnt allmählich an Höhe und wird später richtig Steil. In Serpentinen und über große Gesteinsbrocken beginnt unsere letzte Steigung an diesem Tag. Der Gipfel ist erreicht und nun wander wir nur noch bergab zur Regensburger Hütte, die an einem gewaltigen Wasserfall liegt. Endlich nach gut 10 Stunden Fußmarsch haben wir unser Ziel erreicht.

3. Tag:  Neue Regensburger Hütte – Dresdner Hütte (12 KM, 1.750 Höhenmeter, 6 Stunden)
Der Tag auf dem Stubaier Höhenweg beginnt mit einem kleinen Schock – Nepel, Regen und als ob das nicht schlimm genug ist sollen Mittags auch noch Gewitter aufziehen. Wir Frühstücken erstmal gemütlich und diskutieren unsere Optionen. Bei Nebel und Gewitter sollten wir nicht im Hochgebirge insb. im Anstieg auf den Grawagrubennieder stecken. Gut 95 % der Hütte steigt ins Tal ab… Janina und Volker warten etwas – das Wetter wird aber nicht besser. Wir treffen eine Entscheidung – wir gehen die zwei Stunden bis zur Schlüsselstelle dieser Etappe – der Anstieg auf den Grawagrubennieder – und sollte das Wetter schlechter werden bzw. Gewitter aufziehen kehren wir zu Hütte um. Ins Tal absteigen – NEIN das machen wir nicht! Zum Glück ist Janinas Bruder Metrologe und versorgt und mit der Analyse der aktuellen Radarbilder. Ca. 160 KM von uns entfernt tobt das Unwetter. Diese Wetterprognose untermauert unsere Entschedung und wir beginnen diese Etappe gegen 8:30 Uhr. Wir benötigen gut 1,5 Stunden entlang der Ebene „Hohes Moos“ – welche wir leider durch den dichten Nebel kaum sehen können. An der Schlüsselstelle angekommen – erhalten wir die nächste Nachricht – 130 KM ist die Gewitterfront weg – evtl. erreichen euch nur ein paar Ausläufer. Also beginnen wir den Aufstieg durch das Schneefeld und lassen die Kletterpassage nach ca. 30 Minuten hinter uns. Der Weg führt durch steile Felsrippen, die durch den dichter werdenden Nebel ein mystisches Bild abgeben. Kurz vor dem Mutterberger See passiert es dann – Volker gerät ins stolpern und stürzt genau mit dem Knie auf einen Stein. Die gute Mammut Base Pants ist komplett eingerissen – das Knie blutet und hat ne dicke Schramme abbekommen…  wir legen eine Pause ein – die Wunde reinige ich mit Wasser uns verbinde diese. So langsam merken wir die Ausläufer des Gewitters – es beginnt zu nieseln und wir wandern auf dem Stubaier Höhenweg immer zügiger Richtung Dresdner Hütte. Nach dem letzten Aufstieg über den Egesengrat sehen wir endlich die Hütte. Noch 5 Minuten zu laufen und plötzlich – von jetzt auf gleich – Platzregen… wir laufen mit unseren schwere Rucksäcken zur Hütte – werden aber trotzdem pitsch nass. Die Dresdner Hütte liegt mitten im Skigebiet und ist eher ein Hotel. großzügige Lager, Sauna und heiße Duschen – die Essensausgabe erinnert an eine Kantine …  keine Hütte die dem mySUMMIT Team gefällt. Jedoch möchte ich die Gulaschsuppe loben – sehr lecker. Den Abend verbrachten wir mit Kniffeln – den Volker als Kniffelkönig gewann (leider auch nur an diesem Abend :) ).

4. Tag:  Dresdner Hütte - Nürnberger Hütte (9 KM, 2.100 Höhenmeter, 7 Stunden)
Juchuuu endlich können wir heute ausschlafen, da heute unsere Freunde aus Frankfurt zu uns stossen. Gegen 9 Uhr wollen Sie an der Dresdner Hütte sein – pünktlich sind Sie ja – aber die Sonne ist nict im Gepäck – im Gegenteil es schneit! Ja es schneit… und ich habe nur noch ne kurze Hose *brrrr* Wir freuen uns das wir den weiteren Stubaier Höhenweg gemeinsam wandern werden – aber erstmal Frühstücken wir gemeinsam. mhhh leckere Schoko-Croisant aus dem Tal. Ganz gemütlich wandern wir gegen 10 Uhr los – dicke Flocken fallen vom Himmel und Wind kommt auf. Über rutschige, verschneite Geröllhalden steigen wir zum Peiljoch auf. Der Wind wird immer stärker und das Schneetreiben dichter. Auf dem Peiljoch angekommen, wartet ein wunderschönes Bild auf uns. Hunderte Stoanerne Mandln leicht mit Schnee bedeckt tauchen geheimnisvoll aus dem Nebel auf. Gigantisch, mystisch – einfach atemberaubend – ich habe ein Dejavu – hier sieht es aus wie in Nepal… (die mySUMMIT Tour 2009). 
In Serpentinen geht es über eine Eismoräne des Sulzenaugetschers zur Sulzenauhütte. Hier kommen wir nach ca. 3 Stunden an – endlich aufwärmen, Tee trinken und Mittagessen. Es gibt leckeren Leberkäse mit Bratkartoffeln und Salat…..    hier müssen wir uns leider von der Wandergruppe aus Norddeutschland verabschieden, die wir unterwegs kennengelernt haben…  wir wollen ja noch weiter bis zur Nürnberger Hütte. Durch den Schneefall können wir leider wieder keinen Gipfel besteigen, so dass wir die 4 Stunden zur Nürnberger Hütte recht zügig wandern. Am Abend spielen wir zusammen das Gesellschaftsspiel „Spiel des Lebens“ – welches Volker dank einer großzügigen Spende von 50.000 € gewinnt :) .

 
 

5. Tag:  Nürnberger Hütte – Bremer Hütte  (5 KM, 1.050 Höhenmeter, 4 Stunden)
Das Wetter verspricht keine Besserung. Immer wieder Schneefall, Nebel – kein schöner Tag zum wandern. Wir wünschen uns, das wir den Stubaier Höhenweg endlich wieder bei Sonne geniessen können. Heute liegt eine eindrucksvolle Etappe vor uns – überall kann an in der Landschaft erkennen – wie der Gletscher seine Spuren im laufe der Jahrhunderte hinterlassen hat…. wir hätten es sehen sollen – aber wir hatten ja nur Nebel und Schneefall *kopfschüttel*. Der höchste Punkt dieser Etappe liegt auf 2.754 m – die Zollhütte am Simmingjöchl. Von dort gelangen wir innerhalb einer guten Stunde zur schönsten Hütte auf dem Stubaier Höhenweg – die Bremer Hütte. Wir richten unsere Lager ein und essen erstmal gemütlich zu Mittag. Felix, Janina und Volker möchten trotz der schlechten Wetterbedingungen die 3.070 m hohe Äußere Wetterspitze besteigen. Beim Aufstieg müssen wir selber Spuren im Schnee – der Weg ist nicht zusehen. Nach ca. 30 Minuten sind wir am Fels angekommen – leichte Kletterei beginnt. Die Nebelfelder reißen immer wieder auf, so dass wir weit genug sehen können. Der Schnee und der nasse Stein machen uns schon eher nachdenklich. Nach 30 Minuten Kletterei brechen wir ab. Es wird einfach zu gefährlich. Gemeinsam steigen wir ab – treffen unterwegs weitere Gipfelstürmer - die nach meiner Empfehlung auch absteigen. Den Abend verbringen wir mit Kartenspielen und Kniffeln. Besonders der Lammbraten ist auf der Bremer Hütte zu empfehlen ;)

6. Tag:  Bremer Hütte - Insbrucker Hütte (9,5 KM, 1.650 Höhenmeter, 7 Stunden)
Eine anspruchsvolle Etappe wartet auf dem Stubaier Höhenweg auf uns. Leider spielt das Wetter immer noch nicht mit – wir entscheiden uns jedoch direkt hinter der Bremer Hütte über den Klettersteig zu gehen – das spart mindestens 200 Höhenmeter an diesem Tag. Alles klappt bestens – dann kommen wir an eine Schlüsselstelle des Klettersteigs. Ein Abstieg durch einen 30 Meter tiefen Risskamin folgt. Felix klettert als erstes, dann die Mädels hinterher… Volker steht mit dem Rücken ins Tal am Abgrund vor dem Einstieg in den Kamin und wartet. Plörtlich verliere ich das Gleichgewicht, merke wie mein ca. 15 KG schwerer Rucksack mich in die Tiefe zieht. Sofort reagiere ich, schmeisse mich nach vorne „Richtung Berg“ und kann so gerade mich abfangen. Den Sturz ins Tals hätte ich nicht überlebt… da haben meine Schutzengel heute aufgepasst – DANKE! Nach dieser Schlüsselstelle ist ist der Weg eines – lang! Immer weiter bergauf – bergab folgen wir Stundenlang dem Wiesenpfad. Immer wieder verlieren wir 200 Höhenmeter – die sofort beim nächsten Anstieg wieder erklimmt werden. Dann endlich nach gut 6 Stunden erreichen wir den Ostgrat des Habichts und die Insbrucker Hütte kommt ins Bild. Die Hütte erreichen wir nach gut 45 Minuten wandern. Die letzte Hütte des Stubaier Höhenweg ist erreicht. Glücklich fallen wir uns in die Arme – es ist vollbracht! 120 KM, 8760 Höhenmeter stecken uns in den Knochen - Sonne, Schnee, Regen und Nebel – eine besondere Woche neigt sich dem Ende. Den Hüttenabend verbingen wir gemeinsam mit unseren Wegegleitern aus dem Harz und Tobi und Berit! Ich hoffe wir sehen uns bald in Kölle auf ein Kölsch!!!  Am nächsten Morgen wachen wir wieder auf und was glaubt Ihr welches Wetter herrscht……. genau Schneefall!!!!!!!!

Am Ende der Woche empfinde ich…   Wohlbefinden - das seltene Gefühl in sich selbst zu ruhen, den Körper und die Seele als Zuhause zu empfinden….

mySUMMIT: Weisheiten aus Gipfelbüchern

Vielleicht sollten wir manchmal einfach DAS tun, was uns glücklich macht und nicht DAS, was vielleicht am besten ist!

my
SUMMIT

mySUMMIT: Klettersteig – Che Guevara

Via ferrata Ernesto Che Guevara ist der schönste Klettersteig am Gardasee. Das mySUMMIT Team wird heute von Pietramurata (254m) hinauf zum Monte Casale (1632 m) klettern. 1.400 Höhenmeter sind durch die 1,5 Kilometer hohen Ostwand des Monte Casale zu überwinden. Hier ein Video eines Teilabschnittes:

mySUMMIT: Alpinsport-Basis – ein neuer Online Shop

Einfach per Mausklick bestellen statt Stress in der Innenstadt: Dieses Motto setzt sich bei Kunden immer mehr durch. Denn Online-Anbieter locken nicht nur mit bequemem Einkaufen am PC, sondern auch mit günstigen Preisen. Für meine Stubai Durchquerung benötige ich noch einen Klettergurt, da wir ein paar Klettersteige machen wollen, die ich bei Alpinsport-Basis bestellte. Die Alpinsport-Basis bietet für jedes Abenteuer die passende Ausrüstung. Vom coolen Klettershirt bis zum Eisgerät finden man alles, damit man unbeschwert seinem liebsten Hobby nachgehen kann.

Das Angebot von Alpinsport-Basis ist zwar nicht so groß, aber man findet auch hier alle bekannten Marken wieder. Alle Artikel sind ordentlich nach Produkt, Marke, oder Thema geordnet, so dass man sich schnell zurecht findet. Preislich kann der Shop sicherlich mit den grösseren Konkurrenten mithalten. Natürlich hängt das aber auch immer etwas mit den Sonderangeboten (welche man bei Bergzeit auch recht viele findet) zusammen. Ich hatte einige Fragen zu einem Produkt, und diese wurden sehr schnell und höflich mittels e-mail beantwortet. Ich bestellte mir den Petzel Hirundos Klettergurt und der Versand war recht schnell : Montag bestellt, Donnerstag Paket erhalten. Leider musste ich feststellen, dass der Gurt zu groß war. Ein Umtausch gegen Größe XS soll aber, laut Email Support, kein Problem sein. Einfach einen Vermerk bei der Rücksendung beilegen, dann sollte das klappen. Leider wird der Klettergurt nicht mehr vor der mySUMMIT Subaitaler Höhenwegtour hier sein, aber das ist ja eigenes Verschulden. :)
Mal sehen wie gut der Umtausch abläuft.

Insgesamt bin ich mit dem Service vom Alpinsport-Basis Team zufrieden, und kann den Shop weiterempfehlen.

mySUMMIT: Canyoning mit Purelements

Wir vom mySUMMIT Team wollen euch etwas ganz neues präsentieren. Wir wollen für euch eine ganz neue Sportart testen, die Verbindung unserer Leiderschaft des Bergsteigens und des Wassersports. Richtig wir reden vom Canyoning! Was ist Canyoning? Man versteht unter Canyoning das Begehen einer Schlucht von oben nach unten in den unterschiedlichsten Varianten. Durch Abseilen, Abklettern, Springen, Rutschen, Schwimmen und manchmal sogar Tauchen gelangt man in geeigneter Ausrüstung durch die Schluchten.

Gemeinsam mit dem Outdoorveranstalter Purelements werden wir im Juli diese recht neue Sportart für euch Testen. Einen mySUMMIT Reisebericht gibt es in gewohnter Form nach der Tour Anfang August!

Über Purelements
Purelements ist der Outdoorveranstalter im Allgäu. Mit dem Motto: „Raus aus dem Alltag und rein in die Natur“ bietet Purelements Canyoning, Höhlentouren, Rafting, Hochseilgarten oder Kajak fahren an – das vielfältige Programm von Purelements bietet für jeden Outdoorliebhaber etwas. Alle Informationen wie Sie bei Purelements einfach und schnell Ihre Wunsch-Tour buchen können finden Sie hier.

mySUMMIT: Stubaier Höhenweg

Wir vom mySUMMIT Team wollen euch die nächste Tour vorstellen. Gemeinsam mit unseren Freunden, laufen wir in diesem Jahr den Stubaier Höhenweg. Insgesamt werden wir 7 Tage unterwegs sein.  Der Stubaier Höhenweg ist einer der schönsten Höhenwanderwege Österreichs. Mit 120 km Länge und über 8000 Höhenmetern stellt der Stubaier Höhenweg aber auch entsprechende Anforderungen an die Bergsteiger.  Trittsicherheit, eine entsprechende Grundkondition, Schwindelfreiheit und die richtige Ausrüstung sind Grundvoraussetzungen um die Bergwelt des Stubaitals von seiner schönsten Seite kennenzulernen.  Am Anreisetag steigen wir zur Starkenburger Hütte auf. Der zweite Tag hat es direkt in sich, Trekking vom feinsten – für die Etappe zur Neuen Regensburger Hütte benötigen wir insg. 10 Stunden. Am dritten Tag geht es zur Dresdner Hütte, wo bereits unsere Freunde aus Frankfurt auf uns warten. Von der Dresdner Hütte wandern wir zur Sulzenau Hütte, ggf. mit Aufstieg zum Trögler. Am vierten Tag wandern wir zum größten See der Stubaier Alpen – ein Panorama wie aus dem Bilderbuch erwartet uns. Übernachtet wird in der Nürnberger Hütte. Von der Nürnberger Hütte steigen wir zur 2754m hoch gelegenen Zollhütte am Simmingjöchl auf – danach folgt der Abstieg zur Bremer Hütte. Der Weg zur Insbrucker Hütte ist eine anspruchsvolle Etappe mit einer Gehzeit von bis zu 7 Stunden. Am letzten Tag seigen wir gemütlich nach Neustift ab und die Heimreise beginnt. Wir freuen uns auf eine aufregende, erlebnisreiche Wanderwoche in den Stubaier Alpen. Wanderfreunde die diese Hochtour mit Bergführer durchführen wollen, empfehlen wir die Stubai-Durchquerung der Bergschule Oase-Alpin aus Oberstdorf.

Eine interaktive Karte findet Ihr hier.

mySUMMIT: Globewelt 2010 in Köln

Globetrotter Ausrüstung präsentiert mit der GlobeWelt erstmals ein Reise- und Outdoorfestival der Superlative!

Am Samstag, 16. Oktober 2010 erwarten uns jede Menge Ausrüstung zum Testen, viele Marken, Reiseregionen und jede Menge Insidertipps zum Thema Outdoor, Abenteuer & Reise. Wir freuen uns auf interessante Vorträge, spannendes Bühnenprogramm, Expertentipps und jede Menge Spaß von und für echte Globetrotter. Globetrotter hat neben Top-Referenten weitere  50 spannende Vorträge und Einführungsseminare rund um die Themen Outdoor und Reise. Experten praktische Tipps sowie echte Insiderkniffe! Eine Programmübersicht gibt es hier.

Weitere Informationen unter www.globetrotter.de

mySUMMIT: iPAD Globetrotter App

Wir von mySUMMIT wollen euch heute ein ganz neues App für das iPAD vorstellen. Das Handbuch von Globetrotter – immer und überall mit dabei! Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt von Globetrotter, schmökern Sie im interaktiven Katalog und lassen Sie sich auf über 700 Seiten von unseren Produkten und Ausrüstungsideen inspirieren.

Wir haben sofort das App auf unser iPAD geladen, die Navigation ist sehr gut, interaktiv kann man durch das große Sortiment von Globetrotter navigieren. Kleine Videos zu den Artikel z.B. Bericht über die richtige Auswahl eines Wanderschuhs etc..   Super!!! So macht Schauen und Kaufen Spaß.

Das App könnt Ihr hier von iTunes laden.

mySUMMIT: Gardasee – Erholung, Kultur, Kulinarisches

Die Sonnenstrahlen streifen mein Gesicht, das helle Licht weckt mich. 7:30 Uhr – ein Blick zum Doppelbett – die Mädels schlafen noch. Also drehe ich mich gemütlich um und versuche nochmal einzuschlafen. Gegen 9 Uhr stehen wir dann endlich auf… und sind uns schnell einig, heute gibts Erholung am Gardasee. Nach einem leckeren Frühstück im Hotel Garden laufen wir in die Altstadt von Arco, da Volker Reinsch von mySUMMIT noch Wein kaufen will. Nach dem kurzen Shoppingvergnügen fahren wir zum See nach Riva – eine wunderschöne, romantisch gelegene Stadt direkt am Nordufer des Gardasees. Wir spazieren entlang der Hafenpromenade zum Lido. Auf unsere „Japanerin“ mussten wir immer wieder warten, wie kann man nur soooo viele Fotos machen. *lach* Da es in Riva den besten Eiskaffee geben soll, bestellen wir uns natürlich einen großen Pott. Ich wusste gar nicht, das in einem Milchkaffee immer die Sahne automatisch nachgefüllt wird ;)

Entlang der Ostküste fahren wir gemütlich mit unserem Qashqai bis Bardolino. Dort legen wir uns an einem schönen Strand an den See, genießen die Sonne, die erfrischende Kühlung des Wassers und die leckeren Apfelkekse :) . Der Klettersteig vom Vortag steckt uns noch in den Knochen, da ist unser Erholungstag genau das richtige. Unsere Italienexpertin Caro hatte für den Abend noch Abendessen in der romantischen Kleinstadt Sirmione am Südufer des Gardasees geplant.

Wow… ich bin sprachlos…. zum Sonnenuntergang treffen wir in der Stadt ein, die rote Abendsonne legt sich über das Castello Scaligero…… Die Altstadt von Sirmione ist durch enge Gassen und ruhige Plätze geprägt, in denen der Besucher zahlreiche Boutiquen und Antiquitätenläden, Cafés und Restaurants findet. Auf einer Piazza wird eine Bühne aufgebaut, hier wird heute Abend noch eine Tanzaufführung geboten.. wir bleiben, suchen uns ein nettes Lokal und bestellen…. wieder viel zu viel Essen. mhhhh…. so viele Kohlenhydrathe am Abend ;)
Nach dem tollen Bühnenprogramm und dem Essen schlendern wir noch an der Uferpromenade und verbringen die letzte halbe Stunde liegen auf einem Bootssteg. Wir sehen am anderen Ufer des Sees Gewitterblitze, die Lichter der Häuser… wir reden kaum – geniessen einfach nur den Augenblick – einer dieser Momente an der die Welt stehen bleibt….

Diese Erlebnisse sind einzigartig…. es sind diese Touren wo man die Ruhe erlebt, neue Kräfte sammelt, die Dinge des Alltags ins Rechte Licht rückt, ein Gefühl von Freiheit, Klarheit über viele Lebensfragen erlangt und das Leben in einer höheren Intensität spürt.

mySUMMIT: Che Guevara – Arco

Via ferrata Ernesto Che Guevara ist der schönste Klettersteig am Gardasee. Das mySUMMIT Team wird heute von Pietramurata (254m) hinauf zum Monte Casale (1632 m) klettern. 1.400 Höhenmeter sind zu überwinden, bei einer Temperatur von ca. 45 Grad in der 1,5 Kilometer hohen Ostwand des Monte Casale die bereits um 7 Uhr voll in der Sonne liegt. Gegen 6 Uhr klingelt der Wecker in Verona, kurz ins Bad und gegen 6:30 Uhr geht es mit dem Auto nach Arco. Die Fahrt dauert ca. 1,5 Stunden und wir kommen pünktlich zur Öffnung des Supermarktes in Arco an. Schnell wird Proviant und vorallem viel Wasser eingekauft, bevor wir noch in einem netten Cafe einen Cappuccino trinken. Um 9:30 Uhr stehen wir am Einstieg zum Klettersteig. Wir legen Klettersteigset, Helm etc. an und los geht es. Bereits jetzt sind die Temeraturen schon unerträglich warm. Die ersten Meter sind sehr gut versichert, und wir gewinnen schnell an Höhe. Trotz ausreichender Tritt- und Griffmöglichkeiten und guter Sicherung empfanden wir den ersten Abschnitt als die schwierigste Passage. Hat gibt viele ausgesetzte und einige „mäßig schwierige“ Stellen. So macht es Spaß… :)

Die Gipfelkuppe ist etwas oberhalb des vom Tal sichtbaren Gipfelkreuzes. Wir sind erstaunt, eine solche große, ebene Gipfelfläche anzufinden. Insgesamt haben wir 1.400 Aufstiegshöhenmeter bei 45 Grad gemeistert. Da schmeckt die kalte Fanta am bewirtschaftetem Rifugio Don Zio Pisoni besonders gut. Nach 1 Stunde Pause und relaxen in der Sonne beginnt unser Abstieg zurück nach Pietramurata. Der Abstiegsweg führt durch eine extrem steile Waldböschung ist nicht nur bei Nässe sondern auch Laubbefall auf dem Boden recht unangenehm. Unterwegs ein Blick auf das Handy: Fußball WM 2010 Deutschland – Argentinien 4-0. SIEG! Wahnsinn… wir freuen uns sehr! Insgesamt ist der Klettersteig Che Guevara sehr gut gesichert. Absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit ist für den Che Guevara nötig, da er sehr luftig und an einigen Stellen ausgesetzt ist. Unabdingbar ist eine sehr gute Kondition – insg. benötigen wir mit Auf- und Abstieg 10 Stunden in der italienischen Sommerhitze!

Am Auto angekommen, fahren wir direkt nach Arco – wo wir im Hotel Garden ein Zimmer gebucht haben. Im Hotel gab es erstmal ein kühles Bierchen… danach duschen und ab in die Altstadt den Hunger stillen. Mit leckerem Wein geniessen wir Anti-Pasti, Pasta und Muscheln….

Gegen 23 Uhr fallen wir drei Tod müde ins Bett. Ein anstrengender, wunderschöner Tag endet.